
Winterabenteuer in Nord-Dalarna
Navardalen, Schweden
Januar–März
7 Tage
10 Gäste + 2 Guides
Anfänger willkommen, es ist wie wandern auf Ski!
18+ Jahre
25.500 SEK
Unsere eigenen Spuren über unberührtem Schnee.
Eine stille, schneebedeckte Landschaft aus Wäldern und Bergen und gefrorenen Seen. Die Luft so klar. Das Licht so eisblau. Skitouren durch eine wilde Winterlandschaft sind magisch. Im Laufe der Woche entwickeln wir Schritt für Schritt unsere Fähigkeiten für das Leben bei Minusgraden, bis wir unser krönendes Ziel erreichen – eine zweitägige Wintercamping-Expedition auf Tourenski.
Wir meistern es… am Ende.
Tourenski ist nicht schwierig – ein paar anfängliche Stürze, und wir haben es in ein paar Stunden raus. Wir bleiben in der Nähe unserer gemütlichen Unterkunft, fahren auf Skiern hin und zurück, lernen, wie man Spuren durch unberührten Schnee legt und unsere Schlitten zieht. Wintercamping hat ein paar zusätzliche Herausforderungen im Vergleich zu seinem sommerlichen Pendant. Wir üben, wie man warm bleibt, unsere Zelte aufbaut und lernen weitere Tipps und Tricks. Ein paar Tage später ist es dann soweit – Expeditionszeit!
Im Einklang mit der Wildnis sein.
Unsere abgelegene Hütte liegt versteckt an den Ufern des Navarsees, umgeben von majestätischen bewaldeten Hügeln. Kerzen und holzbefeuerte Öfen erleuchten und wärmen unsere Räume. Wir holen Wasser aus dem Bach und „baden“ in einer Kombination aus Sauna und Eisloch (es ist nicht so brutal, wie es klingt, versprochen). Es ist die perfekte Mischung aus dem Eintauchen in die Wildnis und dem Komfort eines gemütlichen Zuhauses.
Ein riesiges Plateau aus unendlichem Schneeweiß.
Mitte der Woche brechen wir zu unserer Expedition auf. Nach einem recht kurzen Aufstieg erwartet uns das weitläufige Fulufjället-Plateau. Hier herrschen echte alpine Bedingungen – Weiß, soweit das Auge reicht, und darunter schneebedeckte Niederungen, die sich in die Ferne erstrecken. Zu dieser Jahreszeit bricht die Dunkelheit früh herein, und manchmal fahren wir ohne Stirnlampen Ski, lassen uns nur vom Mondlicht leiten, das unsere Welt erhellt. Und es ist tatsächlich eine andere Welt. Alles ist schwarz-weiß, es fühlt sich an, als würden wir auf dem Mond Ski fahren!
Zeltaufbau mit Clownschuhen.
Eigentlich sind es deine Skier. Der Schnee ist hier tief, ohne sie würden wir bis zur Taille versinken! Wir bauen ein Camp im Sandburgenstil – der Schnee gehört uns, wir können damit formen, was wir wollen. Wir graben Wege, auf denen wir laufen können, und gestalten unser eigenes, gemütliches Wohnzimmer mit Sofas, Schaffellen und einem kerzenbeleuchteten Tisch in einem Yurt. Wir erwachen zu einer von der Sonne erleuchteten, weißen Landschaft und sehen zum ersten Mal, was uns umgibt. Wo wir gewesen sind. Wohin wir gehen.
Vorauszahlung: 1 000 SEK zum Zeitpunkt der Buchung
Das schönste vom schwedischen Winter
Diese Tour dreht sich darum durchgehend ein Gefühl von einsamer Wildnis zu haben. Unsere Hütte ist genau dort und wir reduzieren die Reiselogistik auf ein Minimum. Der Fokus liegt auf nordischem Ski fahren, aber eventuell graben wir auch Schneehöhlen, gehen Schneeschuh wandern oder machen andere Winteraktivitäten.

5 Tage auf Tourenski
6 Nächte Unterbringung in einer Hütte am Navarsee. 2 dieser Nächte gehen wir Wintercampen.
Lerne von freundlichen und erfahrenen Guides
qualitativ hochwertige Ausrüstung
Frühstück, Mittagessen, Snacks und Abendessen
Daten
2027:
3.- 9. Januar
31. Januar- 6. Februar
14.- 20. Februar
21.- 27. Februar
14.- 20. März
Transferzeiten
Abholung: 17:30 Uhr am Bahnhof Mora, Tag 1
Rückfahrt: 12:00 Uhr am Bahnhof Mora, Tag 7
Voraussetzungen
Altersgrenze, 18 Jahre
Fitnesslevel, Mittel (einige Stunden wandern können)
Keine Erfahrung im Tourenskifahren erforderlich.
Zahlung
1 000 SEK Anzahlung pro Person zum Zeitpunkt der Buchung, der Restbetrag ist 6 Wochen vor deiner Abreise fällig.
Stornierung
Volle Rückerstattung bis 6 Wochen vor deiner Abreise. 50% Rückerstattung bis 3 Wochen vor Reiseantritt. Keine Rückerstattung weniger als 3 Wochen vor der Tour.
Unterkunft
Geteiltes Zwei-oder Vierbettzimmer in der Hütte.
Gemeinsame Hilleberg Staika Doppelzelte während der Expedition.
Unverträglichkeiten
Lass es und einfach rechtzeitig wissen, wenn du irgendwelche Lebensmittel nicht verträgst und wir werden das klären
Nützliche Links
Die Region Nord-Dalarna ist bekannt für ihre weiten Wildnisgebiete mit tiefen borealen Wäldern, Heidelandschaften und Bergen. Sie ist weniger bekannt als Lappland weiter im Norden, was bedeutet: keine Menschenmassen, nur atemberaubende Natur und die Möglichkeit, wirklich allein in der Wildnis zu sein.
Unsere Basishütte am Navarsee ist abgelegen und autark, umgeben von sanften Hügeln mit hohen Fichtenwäldern, die sich über viele Kilometer erstrecken. In mittlerer Höhenlage ist dies ein idealer Ort, um unsere ersten Schritte auf Skiern zu üben und alles zu lernen, was wir für eine wagemutigere Expedition wissen müssen.
Der Nationalpark Fulufjället liegt zwei Stunden entfernt, nahe der norwegischen Grenze. Es handelt sich um ein Bergplateau mit flachen, windgepeitschten Ebenen. Sobald wir den steilen, aber relativ kurzen Aufstieg gemeistert haben, können wir alpine Bedingungen erleben – und dennoch leichtes Skifahren mit nur wenigen Höhenunterschieden genießen.






Langlaufen in wildem Terrain ähnelt sehr dem Wandern. Es ist nicht schwierig, erfordert aber ein moderates Fitnesslevel. Anstatt unsere gesamte Campingausrüstung auf dem Rücken zu tragen, ziehen wir sie in Schlitten hinter uns her. Zu Beginn starten wir ohne Schlitten, um uns erst einmal an das Skifahren zu gewöhnen.
Unsere Tourenski mit Metallkanten sind speziell für Skitouren abseits der Pisten gemacht, und genau das werden wir tun – die Wildnis durchqueren und unsere eigenen Spuren legen. Die Ski haben integrierte „Felle“, die beim Aufstieg für guten Halt sorgen. Abwärtsfahren ist der kniffligere Teil des Langlaufs, und wir erwarten nicht, dass du irgendwelche ausgefallenen Manöver beherrschst. Wir nehmen uns Zeit und bewegen uns so langsam, wie es nötig ist.
Da dies eine Einführung in Skitouren ist, haben wir bewusst ein Gebiet mit nur wenigen Höhenunterschieden gewählt. Im Wesentlichen ist es nur der kurze Auf- und Abstieg zum Fulufjället-Hochplateau, der etwas anspruchsvoller ist.






Es gibt zwei entscheidende Aspekte, um beim Campen bei Minusgraden komfortabel zu bleiben – Wissen und die richtige Ausrüstung. Das Wichtigste zuerst: wie man aktiv, trocken und satt bleibt. Kleidung in Schichten und das Verwenden von Belüftungsreißverschlüssen sind der Schlüssel. Wir müssen unsere Kleidung an die wechselnden Wetterbedingungen und unser Aktivitätsniveau anpassen können.
Wir verwenden freistehende Hilleberg Staika Zelte, aufblasbare Downmatten von Exped und Fjällräven Polar Daunenschlafsäcke – alle für weit kältere Temperaturen ausgelegt, als wir auf dieser Reise erleben werden. Eine Gemeinschaftsjurte bietet uns einen geschützten Ort, um zu kochen und zusammenzusitzen.
Wenn es draußen kalt ist, wollen wir die Zeit minimieren, in der wir keine warmen Handschuhe tragen. Aus diesem Grund halten wir das Kochen einfach. Das heißt jedoch keineswegs, dass wir nicht lecker essen werden! Unsere Wildnisköchin hat eine Auswahl an herzhaften Suppen und Eintöpfen vorbereitet, die wir aufwärmen können.








Alles was du wissen musst, und noch mehr
Wir haben die wichtigsten Informationen für diese Tour zusammengestellt. Wenn du tiefer eintauchen möchtest, dann gibt es noch mehr zu Entdecken unter Führer & Artikel.
F.A.Q.
Die Chance besteht auf jeden Fall.
Nord-Dalarna liegt weit genug im Norden, dass Nordlichter auftreten können, und wir sind weit entfernt von Städten und Lichtverschmutzung. Auf dem Fulufjället-Plateau hast du freie Sicht in alle Richtungen. Wenn der Himmel also zu leuchten beginnt, versperrt dir kaum etwas die Sicht.
Auf ungefähr einem Drittel unserer Touren sehen wir Nordlichter. Natürlich hängt das von der Bewölkung und der Sonnenaktivität ab, daher können wir sie niemals garantieren.
Wenn sie sich aber zeigen, gibt es kaum einen besseren Ort, um sie zu beobachten, als das offene Plateau.
Ja. Wenn die Schneeverhältnisse passen, bauen wir während der Expedition möglicherweise Schneehöhlen, und wer möchte, kann versuchen, darin zu übernachten.
Du baust entweder deine eigene oder tust dich mit einem anderen Gast zusammen und ihr baut eine Höhle für zwei Personen. Das ist ein richtiges Projekt und nichts, was wir mal eben in einer halben Stunde zusammenschaufeln. Je nach Schnee kann es mehrere Stunden dauern, bis alles ausgegraben, geformt und fertig ist.
Der Schnee muss tief und stabil genug sein, damit das Ganze richtig funktioniert. Deshalb können wir den Schneehöhlenbau nicht bei jeder Tour garantieren. Wenn die Bedingungen stimmen, ist es aber eine richtig schöne zusätzliche Herausforderung und eine tolle Möglichkeit, noch eine andere Seite des Wintercampings kennenzulernen.
Das Ganze ist natürlich völlig freiwillig. Dein Hilleberg-Zelt und deine normale Schlafausrüstung stehen weiterhin bereit, sodass du dich jederzeit für das Zelt entscheiden kannst.
Nein. Auf dieser Tour sind wir nicht in Lawinengelände unterwegs.
Unsere Routen führen durch Wälder, über zugefrorene Moore, sanft hügeliges Gelände und das weite Fulufjället-Plateau. Auch der Aufstieg auf das Fulufjället führt durch Gelände, das nicht lawinengefährdet ist.
Das ist einer der Gründe, warum sich die Gegend so gut für eine erste Nordic-Skitour eignet. Du bekommst ein echtes Gefühl für winterliche Wildnis und das Unterwegssein im Fjäll, ohne dich durch Lawinengelände bewegen zu müssen.
Unsere Guides behalten die Schnee- und Wetterbedingungen während der gesamten Tour natürlich trotzdem im Auge, aber Lawinengefahr ist auf unserer Route kein Thema.
Manchmal – besonders im Januar, wenn die Tage kürzer sind.
Wir planen den größten Teil unserer Skitouren so, dass wir das Tageslicht nutzen, aber an manchen Tagen sind wir vielleicht noch unterwegs, wenn es langsam dunkel wird. Das ist überhaupt kein Problem – der Schnee reflektiert viel Licht, und wir stellen allen eine Silva-Stirnlampe zur Verfügung.
Skifahren im Dunkeln kann sogar zu den schönsten Momenten der Tour gehören! An klaren Abenden, besonders bei Mondlicht, wirkt die Landschaft unglaublich still und fast monochrom, und der Schnee selbst sorgt für erstaunlich viel Licht.
Wir machen natürlich nicht absichtlich aus jedem Tag eine Nachttour, aber besonders bei den Januar-Terminen solltest du damit rechnen, dass wir teilweise in der Dämmerung oder Dunkelheit auf Skiern unterwegs sind.
Wir nehmen Sicherheit sehr ernst, und die Tour ist so aufgebaut, dass wir viele Ausweichmöglichkeiten haben, falls etwas nicht nach Plan läuft.
Dein Lead Guide ist nach dem schwedischen Fjälledarnormen-Standard qualifiziert und in Bergsicherheit, Navigation und Notfallmaßnahmen ausgebildet. Unsere Guides verfügen außerdem über eine Wilderness-First-Aid-Ausbildung. Da der Mobilfunkempfang draußen im Fjäll unzuverlässig sein kann, haben wir zusätzlich ein Satellitentelefon dabei.
Während der Expedition ziehen die Guides einen längeren Rettungsschlitten, auf dem im Notfall auch eine Person transportiert werden kann, falls jemand verletzt ist oder nicht mehr Ski fahren kann. Und da wir mit zwei Guides unterwegs sind, kann einer von ihnen mit einem oder mehreren Gästen zurückkehren, wenn jemand krank wird oder sich verletzt, während der Rest der Gruppe mit dem anderen Guide weitermacht.
Sollte tatsächlich etwas Ernstes passieren, kontaktieren wir Fjällräddningen, den schwedischen Bergrettungsdienst. Je nach Situation und Bedingungen kann die Bergrettung mit Schneemobilen, Hubschraubern und anderen Rettungsmitteln ausrücken. Zum Glück mussten wir sie bisher noch nie rufen.
Wir wählen unsere Routen bewusst so, dass wir Lawinengelände vermeiden. Und da wir nicht von Hütte zu Hütte unterwegs sind, haben wir viel Freiheit, einen Tag abzukürzen, die Route zu ändern oder geschützteres Gelände aufzusuchen, wenn die Bedingungen oder die Gruppe es erfordern.
Die meisten Probleme sind allerdings deutlich weniger dramatisch – kalte Hände, eine Blase, müde Beine oder ein Ausrüstungsteil, das angepasst werden muss. Solche Dinge lassen sich normalerweise sofort lösen. Wichtig ist nur, den Guides frühzeitig Bescheid zu sagen, anstatt still weiterzukämpfen.
Bevor wir aufbrechen, behalten wir die Wettervorhersage genau im Auge. Trotzdem kann sich das Winterwetter schnell ändern, besonders auf dem Fulufjället.
Wenn sich die Bedingungen unterwegs verschlechtern, passen wir unseren Plan an. Das kann bedeuten, die Route abzukürzen, umzukehren, geschützteres Gelände aufzusuchen oder einen anderen Platz für unsere Pause oder unser Camp zu wählen. Wir halten niemals stur an einer bestimmten Route fest, nur weil sie ursprünglich so geplant war.
Diese Flexibilität ist einer der großen Vorteile gegenüber einer Tour von Hütte zu Hütte. Wir müssen nicht jeden Tag eine bestimmte Hütte erreichen und können daher je nach Wetter Richtung, Distanz oder sogar das Gebiet ändern.
Die Guides haben Navigations- und Sicherheitsausrüstung dabei. Für Notfälle führen wir außerdem ein Satellitentelefon mit, falls der normale Mobilfunkempfang schlecht ist.
Ein wichtiger Teil des Wintertourings besteht darin, zu lernen, mit den Bedingungen zu arbeiten statt gegen sie.
Auf einer Wintertour zwischendurch ein bisschen zu frieren, ist ganz normal. Wichtig ist, früh etwas dagegen zu tun, anstatt einfach die Zähne zusammenzubeißen.
Meistens ist die Lösung ganz einfach: eine zusätzliche Schicht anziehen, wärmere Fäustlinge überziehen, etwas Heißes trinken, einen Snack essen oder sich wieder bewegen. Wenn Kleidung feucht geworden ist, können wir Schichten wechseln oder anpassen, bevor daraus ein größeres Problem wird.
Im Camp, wenn die körperliche Arbeit erledigt ist und wir uns zum Abendessen hinsetzen und entspannen, ziehen wir unsere Skikleidung immer aus und wechseln in ein komplett trockenes Set warmer, bequemer Kleidung. Das macht einen enormen Unterschied, sobald der Körper nicht mehr durch Bewegung ständig Wärme produziert. Gleichzeitig können die Sachen vom Tag bis zum nächsten Morgen trocknen.
Wir achten den ganzen Tag über aufeinander, und die Guides helfen dir dabei herauszufinden, was du an deiner Kleidung ändern solltest. Warm zu bleiben ist eine der Fähigkeiten, die du im Laufe der Woche lernst. Nach ein paar Tagen werden die meisten ziemlich gut darin, die ersten Anzeichen zu erkennen, bevor ihnen richtig kalt wird.
Der Schlüssel ist, gar nicht erst zu warm zu werden.
Beim Skitouring produziert der Körper viel Wärme, besonders wenn wir unsere eigene Spur durch den Schnee ziehen oder bergauf unterwegs sind. Deshalb passen wir unsere Kleidung im Laufe des Tages ständig an. Vielleicht startest du mit mehreren Schichten, öffnest aber schon kurz darauf die Belüftungsöffnungen oder ziehst etwas aus, sobald du in Bewegung kommst. Sobald wir zum Mittagessen oder für eine längere Pause anhalten, kommen die warmen Schichten sofort wieder darüber.
Wir zeigen dir, wie du deine Kleidung so regulierst, dass du warm bleibst, ohne ins Schwitzen zu kommen. Denn feuchte Kleidung wird sehr schnell kalt, sobald du dich nicht mehr bewegst. Gute Baselayer, atmungsaktive Midlayer und eine winddichte Außenschicht erledigen dabei den größten Teil der Arbeit.
Hände und Füße bekommen etwas zusätzliche Aufmerksamkeit. Zum Skifahren stellen wir dir warme Hestra-Fäustlinge zur Verfügung, und heiße Getränke sowie regelmäßige Essenspausen sorgen dafür, dass deine Energie nicht nachlässt.
Nach ein oder zwei Tagen wird das Ganze ziemlich intuitiv: beim Bewegen lieber etwas kühler, bei Pausen etwas wärmer – und die Kleidung anpassen, bevor dir tatsächlich kalt wird.
Frühstück und Abendessen essen wir gemeinsam in unserer Hilleberg-Gruppenjurte, die während der Expedition zu unserem kleinen Wohnzimmer wird.
Drinnen sitzen wir auf Schaffellen, Kerzen und Laternen sorgen für Licht, und die Jurte bietet guten Schutz vor dem Wind. Zum Abendessen gibt es normalerweise etwas Herzhaftes, das sich leicht aufwärmen lässt – zum Beispiel eine Suppe oder einen Eintopf, den wir bereits im Voraus zubereitet haben.
Das Mittagessen funktioniert etwas anders. Morgens wärmen wir es vor dem Aufbruch auf und füllen es in individuelle Speisethermoskannen. Wenn wir unterwegs Pause machen, ist das Essen also bereits heiß und fertig – wir müssen nicht mitten im Schnee anfangen zu kochen.
Frühstück und Abendessen gibt es also in der Jurte, während das Mittagessen in Thermoskannen mitkommt und irgendwo unterwegs gegessen wird.
Zuerst suchen wir einen guten Platz für unser Camp und verdichten den Schnee dort, wo die Zelte stehen sollen, mit unseren Skiern. Bei tiefem Schnee bleiben die Ski auch beim Aufbau der Zelte an den Füßen – sonst würdest du bei jedem Schritt einsinken.
Sobald die Flächen für die Zelte fest genug sind, bauen wir die Hilleberg Staikas auf und sichern sie entsprechend den Bedingungen. Dasselbe machen wir mit der Gemeinschaftsjurte. Danach kümmern wir uns um die Pulks, die Kochausrüstung und den Rest des Camps.
Für die Feinarbeit kommen die Schaufeln zum Einsatz. Wir graben und formen Wege zwischen den Zelten und der Jurte. Eine der Aufgaben ist auch, einen Weg zu unserem festgelegten Toilettenplatz anzulegen, damit alle dorthin gelangen können, ohne sich durch tiefen Schnee kämpfen zu müssen.
Alle helfen mit, und die wichtigsten Abläufe üben wir bereits vor der Expedition. Ein Wintercamp aufzubauen ist körperliche Arbeit, aber auch ein unglaublich befriedigender Teil des ganzen Erlebnisses.
Wintercamping ist eine Mischung aus richtigen Expeditionsroutinen und einem überraschend gemütlichen Camp, sobald alles aufgebaut ist.
Wenn wir unseren Lagerplatz erreichen, bereiten wir zuerst den Schnee vor, bauen die Zelte auf und organisieren Pulks und Kochausrüstung. Außerdem stellen wir unsere Hilleberg-Gruppenjurte auf, die am Abend zu unserem gemeinsamen Wohnzimmer wird. Drinnen gibt es Schaffelle, Kerzen und Laternen, und hier treffen wir uns zum Essen, für heiße Getränke und ein bisschen Wärme vor dem Schlafengehen.
Du teilst dir ein Hilleberg-Staika-Zelt mit einer weiteren Person und schläfst auf einer dicken, isolierten Exped-Matratze in einem Fjällräven-Polar-Daunenschlafsack. Vor dem Schlafengehen legen wir Wärmflaschen in die Schlafsäcke, sodass sie bereits warm sind, wenn du hineinkriechst. Außerdem stellen wir gemütliche Biwakschuhe für das Camp zur Verfügung, damit du nicht den ganzen Abend in Skischuhen herumlaufen musst.
Die praktische Seite unterscheidet sich ziemlich vom Sommercamping. Du achtest viel mehr darauf, alles trocken zu halten, deine Kleidungsschichten richtig zu regulieren und keine Handschuhe im Schnee zu verlieren. Aber all das gehen wir vor der Expedition gemeinsam durch.
Sobald das Camp steht, entwickelt sich schnell eine richtig schöne Routine: heißes Essen, warme Getränke, Kerzenlicht in der Jurte, kalte Winterluft draußen – und danach wartet im Zelt schon dein vorgewärmter Schlafsack.
Die Expedition ist der große Höhepunkt der Woche. Bis dahin hattest du ein paar Tage Zeit, dich an die Ski zu gewöhnen, das Ziehen eines Pulks zu üben und die Grundlagen für den Aufbau eines Wintercamps zu lernen.
Am Abend vor dem Aufbruch packen wir die Pulks mit allem, was wir für zwei Nächte draußen brauchen. Am ersten Expeditionstag fahren wir zum Ausgangspunkt und starten mit unserer kompletten Ausrüstung. Wenn die Bedingungen gut sind, geht es hinauf aufs Fulufjället. Sollte die Vorhersage extrem starken Wind ankündigen, können wir die Expedition stattdessen in Norra Mora Vildmark unternehmen. Am ersten Tag fahren wir normalerweise etwa 7–9 Kilometer, bevor wir einen guten Platz für unser Camp suchen.
Dort bauen wir ein richtiges Wintercamp im Schnee auf. Wir stellen die Zelte auf, organisieren die Pulks und richten unsere Hilleberg-Gruppenjurte mit Schaffellen, Kerzen und Laternen ein. Sie wird für die nächsten beiden Abende zu unserem gemeinsamen Wohnzimmer.
Normalerweise bleiben wir beide Nächte am selben Platz. Den mittleren Tag nutzen wir, um mit leichteren Tagesrucksäcken die Umgebung zu erkunden, während die schwere Ausrüstung im Camp bleibt. An diesem Tag legen wir meist etwa 9–11 Kilometer zurück.
Am letzten Morgen bauen wir alles ab, beladen die Pulks wieder und fahren auf einer anderen Route zurück zum Abholpunkt – normalerweise noch einmal etwa 7–9 Kilometer.
An den Expeditionstagen sind wir in der Regel etwa 6–8 Stunden draußen, mit reichlich Pausen für Essen, heiße Getränke und Fika unterwegs.
Der Aufstieg aufs Fulufjället gehört zu den etwas anstrengenderen Teilen der Expedition, ist technisch aber nicht schwierig.
Der Anstieg ist etwa 3 Kilometer lang und größtenteils nur leicht geneigt. Lediglich auf ungefähr 100 Metern wird es spürbar steiler. Mit einem Pulk im Schlepptau merkst du den Anstieg definitiv, und hier ist eine gewisse Grundfitness besonders hilfreich.
Für zusätzlichen Halt befestigen wir kurze Steigfelle an den Skiern und gehen den Aufstieg in gleichmäßigem Tempo an, mit Pausen, wenn sie nötig sind. Im steileren Abschnitt werden wir einfach langsamer und lassen uns Zeit.
Oben auf dem Plateau verändert sich die Landschaft komplett. Das Gelände öffnet sich und wird deutlich flacher, mit weiten, baumlosen Flächen, über die wir wesentlich leichter vorankommen.
Ja, aber nur einen relativ kleinen Rucksack.
An den Tagen rund um die Hütte trägst du einen Klättermusen-Tagesrucksack mit den Dingen, die du tagsüber brauchst – zum Beispiel zusätzliche Kleidungsschichten, Mittagessen, heiße Getränke und persönliche Sachen. Er wiegt normalerweise etwa 4–5 Kilogramm.
Während der Expedition ist der Rucksack etwas schwerer und wiegt in der Regel etwa 6–8 Kilogramm. Dein Schlafsack kommt in den Rucksack, zusammen mit den Dingen, auf die du beim Skifahren schnell zugreifen möchtest.
Die restliche schwerere und sperrigere Expeditionsausrüstung kommt in den Pulk, darunter Zelt, Essen und gemeinsame Campingausrüstung. So musst du nicht den ganzen Tag die komplette Expeditionsausrüstung auf dem Rücken tragen.
Das Ziehen eines Pulks ist anfangs etwas ungewohnt, aber auf flachem Gelände deutlich einfacher, als dasselbe Gewicht auf dem Rücken zu tragen.
Voll beladen wiegt jeder Pulk etwa 15 Kilogramm. Da er hinter dir über den Schnee gleitet, spürst du hauptsächlich den zusätzlichen Widerstand, anstatt das Gewicht direkt am Körper zu tragen. In tiefem Schnee und bergauf wird es anstrengender, besonders beim Aufstieg aufs Fulufjället.
Am Anfang können sie sich etwas unbeholfen anfühlen, aber sie sind eine sehr praktische Möglichkeit, Wintercamping-Ausrüstung zu transportieren, und machen die Expedition wesentlich angenehmer, als alles im Rucksack zu schleppen.
Das ist überhaupt kein Problem. Menschen sind nun einmal unterschiedlich schnell unterwegs – besonders abseits gespurter Loipen im frischen Schnee oder mit einem Pulk im Schlepptau.
Wir haben zwei Guides, was uns ziemlich viel Flexibilität gibt. Wenn es deutliche Unterschiede im Tempo gibt, können wir uns für Teile des Tages in kleinere Gruppen aufteilen und später wieder zusammenkommen. So muss sich niemand beeilen, und die Schnelleren müssen nicht den ganzen Tag auf den Rest warten.
Außerdem machen wir regelmäßig Pausen für Mittagessen, Fika, heiße Getränke und um Kleidungsschichten anzupassen. Es gibt also viele natürliche Gelegenheiten, wieder zusammenzukommen.
Du musst dir keine Sorgen machen, die langsamste Person in der Gruppe zu sein. Es geht darum, dass alle einen guten Tag draußen haben – nicht darum, von Anfang bis Ende im gleichen Marschtempo unterwegs zu sein.
Am Anfang können die Abfahrten der kniffligste Teil sein, vor allem weil sich Nordic-Touring-Ski ganz anders verhalten als Alpinski. Die Ferse ist frei, die Ski sind schmaler und du hast nicht die gleiche Kantenkontrolle wie mit alpiner Ausrüstung.
Die gute Nachricht ist, dass fast das gesamte Gelände auf dieser Tour sanft ist. Bei der Abfahrt vom Fulufjället gibt es nur einen etwa 100 Meter langen Abschnitt, der wirklich steil ist. Dort lassen wir es langsam angehen, und wenn du dich auf den Skiern nicht wohlfühlst, kannst du sie einfach abschnallen und zu Fuß gehen.
Niemand erwartet von dir elegante Telemark-Schwünge. Meistens reichen vorsichtiges Pflugfahren, Queren und ein Abschnitt nach dem anderen völlig aus.
Wir verwenden Åsnes Combat NATO Touring-Ski mit Alpina Alaska BC Skischuhen. Sie sind dafür gemacht, abseits präparierter Loipen durch richtiges Wintergelände zu fahren.
Die Ski sind breiter und stabiler als klassische Langlaufski und haben Stahlkanten für zusätzliche Kontrolle auf härterem Schnee und bei Abfahrten. Sie haben keine integrierte Steigzone unter dem Fuß. Wenn wir bei Anstiegen zusätzlichen Halt brauchen, befestigen wir deshalb kurze Steigfelle.
Diese Kombination eignet sich perfekt für die Art von Skifahren auf dieser Tour: eigene Spuren durch frischen Schnee ziehen, über zugefrorene Moore und durch den Wald fahren und die Auf- und Abstiege während der Expedition bewältigen.
Wir fahren durch eine Mischung aus Wald, zugefrorenen Mooren, offenen Schneeflächen und sanft hügeligem Gelände. Rund um das Navar-Tal und in Norra Mora Vildmark ist die Landschaft größtenteils geschützt und ziemlich gutmütig – mit viel Platz, um zu üben und sich an die Ski zu gewöhnen.
Auf dem Fulufjället fühlt sich die Landschaft ganz anders an. Der Weg hinauf beinhaltet einen längeren Anstieg, und sobald du das Plateau erreichst, öffnet sich die Landschaft vollständig: weite, baumlose Flächen, ein riesiger Himmel und kaum etwas um dich herum.
Das Gelände ist bewusst so gewählt, dass es sich für Einsteiger ins Nordic Touring eignet. Es gibt Hügel und einige anspruchsvollere Abschnitte, aber größtenteils geht es darum, in gleichmäßigem Tempo durch offene Winterlandschaft zu ziehen – nicht um steile Hänge oder schwierige Abfahrten.
Nein. Wir fahren komplett abseits präparierter Loipen durch unberührten Schnee.
Genau das macht einen großen Teil dieser Tour aus. Statt gespurten Langlaufloipen zu folgen, suchen wir uns unseren eigenen Weg durch den Wald, über zugefrorene Moore und durch offene Winterlandschaften.
Oft zieht die Person an der Spitze eine Spur durch den frischen Schnee, während der Rest der Gruppe in ihrer Spur folgt. Dabei wechseln wir uns ab, denn das Spuren kostet mehr Kraft – besonders nach frischem Schneefall.
Dadurch kommen wir etwas langsamer voran als auf präparierten Loipen, aber es macht das Skifahren auch umso schöner: Du bewegst dich durch eine Landschaft, in der oft nichts darauf hindeutet, dass vor dir überhaupt jemand unterwegs war.
An den Tagen rund um die Hütte fahren wir normalerweise etwa 3–6 Kilometer. Dabei geht es weniger darum, Strecke zu machen, sondern vielmehr ums Lernen, Üben und darum, sich auf den Skiern wohlzufühlen.
Während der Expedition sind die Distanzen länger. Am ersten und letzten Tag legen wir normalerweise etwa 7–9 Kilometer zurück. Am mittleren Tag bleibt das Camp stehen und wir erkunden die Umgebung mit leichteren Tagesrucksäcken – dann sind es meist etwa 9–11 Kilometer.
Wenn du ans Wandern gewöhnt bist, klingen diese Distanzen vielleicht ziemlich kurz. Aber abseits präparierter Loipen durch frischen Schnee zu fahren ist deutlich langsamer und körperlich anstrengender als auf einem Wanderweg zu laufen. Schneeverhältnisse, Gelände und die Frage, ob wir einen Pulk ziehen, machen einen großen Unterschied. Die Kilometer erzählen also nur einen Teil der Geschichte.
An den Tagen rund um die Hütte beginnen wir mit dem Frühstück, schauen uns Wettervorhersage und Schneeverhältnisse an und entscheiden dann, wo wir an diesem Tag am besten Ski fahren können. Normalerweise sind wir etwa 4–5 Stunden draußen, mit ausreichend Zeit für Mittagessen und Fika. Diese Tage lassen wir ganz bewusst ruhig angehen. Wir arbeiten an der Technik, machen uns mit der Ausrüstung vertraut und üben Dinge wie das richtige Anpassen der Kleidungsschichten, das Ziehen der Pulks und den Zeltaufbau.
Die Expeditionstage sind länger und fühlen sich ganz anders an. Die Pulks packen wir bereits am Vortag. Dann fahren wir zum Ausgangspunkt und starten von dort mit allem, was wir für zwei Nächte brauchen. Unser Wintercamp schlagen wir normalerweise auf dem Fulufjället auf oder, wenn die Bedingungen dort besser sind, in Norra Mora Vildmark.
In der Regel bleiben wir beide Nächte am selben Lagerplatz. Am mittleren Tag erkunden wir mit leichteren Tagesrucksäcken die Umgebung und kehren anschließend ins Camp zurück. Am letzten Tag bauen wir alles ab, beladen die Pulks wieder und nehmen eine andere Route zurück zum Abholpunkt.
An den Expeditionstagen sind wir normalerweise etwa 6–8 Stunden draußen, einschließlich Pausen für Essen und heiße Getränke. Das Tempo ist gleichmäßig und entspannt. Es geht darum, durch die Winterlandschaft zu ziehen und nach und nach in den Rhythmus einer richtigen Skitour zu kommen.
Der genaue Reiseverlauf hängt vom Wetter, den Schneeverhältnissen und davon ab, wie die Gruppe vorankommt. Eine typische Woche sieht aber ungefähr so aus:
Tag 1 – Ankunft
Wir holen dich um 17:35 Uhr am Bahnhof in Mora ab, kurz nachdem der Zug um 17:32 Uhr angekommen ist, und fahren gemeinsam zur Hütte im Navar-Tal.
Tag 2 – Auf den Skiern ankommen
Wir verbringen den Tag damit, uns an die Nordic-Touring-Ski zu gewöhnen und zu lernen, wie du deine Kleidungsschichten und Belüftung regulierst, damit du warm bleibst, ohne zu überhitzen. Normalerweise fahren wir etwa 5–6 Kilometer und sind ungefähr 4–5 Stunden draußen, einschließlich Pausen für Mittagessen und Fika.
Tag 3 – Vorbereitung auf die Expedition
Mehr Zeit auf den Skiern und wir lernen einige der Fähigkeiten, die wir fürs Wintercamping brauchen. Wir üben unter anderem das Ziehen eines Schlittens und den Zeltaufbau mit Skiern an den Füßen. Von der Distanz her ist es ein kürzerer Tag mit etwa 3 Kilometern. Zum Abschluss packen wir die Pulks für die Expedition.
Tag 4 – Die Expedition beginnt
Wir brechen mit allem auf, was wir für zwei Nächte im Schnee brauchen. Ein typischer Tag umfasst etwa 7–9 Kilometer, darunter der rund 3 Kilometer lange Aufstieg auf das Fulufjället-Plateau. Sobald wir einen guten Platz gefunden haben, bauen wir unser Wintercamp auf. Skifahren und Campaufbau zusammen dauern etwa 8–9 Stunden.
Tag 5 – Das Plateau erkunden
Das Camp bleibt stehen und wir machen uns mit leichteren Tagesrucksäcken auf, um das Fulufjället zu erkunden. Normalerweise legen wir etwa 9–11 Kilometer zurück und sind ungefähr 5–6 Stunden unterwegs, bevor wir für eine weitere Nacht ins Camp zurückkehren.
Tag 6 – Zurück zur Hütte
Wir bauen das Camp ab und fahren zurück, normalerweise auf einer etwas anderen Route. Rechne mit etwa 7–9 Kilometern, bevor wir zur Hütte zurückkehren – für eine letzte Sauna, ein gemeinsames Abendessen und eine Nacht in einem richtigen Bett.
Tag 7 – Abreise
Wir fahren zurück nach Mora und bringen dich gegen 12:00 Uhr zum Bahnhof, rechtzeitig für den Zug um 12:22 Uhr Richtung Stockholm.
* Wenn das Wetter auf dem Fulufjället zu extrem ist, führen wir die Expedition nach demselben Ablauf stattdessen im geschützteren Norra Mora Vildmark durch.
Der Empfang ist etwas wechselhaft, aber rund um die Hütte gibt es normalerweise ein recht gutes Signal – besonders in der Nähe der Eingangstür.
Sobald wir zur Expedition aufbrechen, wird der Empfang deutlich unzuverlässiger, und über längere Strecken kann es überhaupt kein Netz geben. Für Notfälle haben wir ein Satellitentelefon dabei, sodass unsere Sicherheit niemals vom normalen Mobilfunkempfang abhängt.
Am besten betrachtest du die Reise als Gelegenheit, größtenteils offline zu sein – mit ausreichend Empfang rund um die Hütte, um dich bei Bedarf zu melden.
Ja. Die Hütte selbst ist autark und hat keine normalen Steckdosen, aber in unseren Minivans haben wir eine große Ladestation, an der du Handys, Kameras und Powerbanks aufladen kannst.
Wir empfehlen trotzdem, eine gute Powerbank mitzubringen – besonders wenn du dein Handy häufig zum Fotografieren benutzt. Während der zweitägigen Expedition gibt es keine Möglichkeit zum Aufladen, also solltest du vorher dafür sorgen, dass alle Geräte und Powerbanks vollständig geladen sind.
Wir stellen die gesamte Spezialausrüstung sowohl für die Skitouren als auch für die zweitägige Winterexpedition zur Verfügung.
Zum Skifahren bekommst du Åsnes Combat NATO Touring-Ski, Alpina Alaska BC Skischuhe und Skistöcke. Außerdem stellen wir Klättermusen-Tagesrucksäcke, Skibrillen, Silva-Stirnlampen, Speisethermoskannen, Thermosflaschen und Trinkflaschen zur Verfügung.
Auch für die Hände bekommst du spezielle Winterausrüstung: Hestra Army Leather Patrol Gauntlet Fäustlinge sowie Überfäustlinge und Wollinnenhandschuhe. Du musst dir also nicht extra für diese Tour teure Expeditionshandschuhe kaufen.
Für die Campingexpedition kommen Segebaden-Pulks zum Transport der Ausrüstung hinzu, Hilleberg Staika Zelte für jeweils zwei Personen, isolierte Exped Dura 8R LW Matten für Temperaturen bis etwa −40 °C und Fjällräven Polar Daunenschlafsäcke für Temperaturen bis etwa −30 °C. Außerdem stellen wir warme, gemütliche Biwakschuhe für die Zeit im Camp zur Verfügung.
Für die Abende nehmen wir außerdem eine gemeinsame Hilleberg-Jurte mit Schaffellen, Kerzen und Laternen mit, ebenso wie die gesamte Kochausrüstung, Schaufeln und sonstige Gruppenausrüstung, die wir im Camp brauchen.
Um die gesamte spezielle Winterausrüstung kümmern wir uns also. Du musst hauptsächlich deine persönliche Kleidung und deine üblichen persönlichen Sachen mitbringen.
Ja. Wenn du noch keine geeignete Winterkleidung hast, kannst du die wichtigsten Außen- und Isolationsschichten bei uns mieten.
Wir haben Hardshelljacken und Hardshellhosen von Houdini, warme Midlayer und eine zusätzliche Isolationsjacke zum Ausleihen. Deine eigenen Baselayer, warme Socken, Mütze sowie einen Buff oder Schal solltest du selbst mitbringen.
Du musst keine spezielle Ausrüstung für Skitouren oder Wintercamping mitbringen – all das stellen wir zur Verfügung.
Bei der Kleidung ist ein gutes Schichtsystem wichtig: Baselayer zum Skifahren, warme Midlayer, Hardshelljacke und Hardshellhose, warme Socken, eine Mütze, Buff oder Schal und normale Winterhandschuhe. Zwei Sets Funktionsunterwäsche sind eine gute Idee, ebenso mehrere Paar dünnere Wollsocken und ein paar dickere.
Wenn du noch keine geeignete Winterkleidung besitzt, kannst du Houdini-Midlayer, Hardshelljacke und Hardshellhose sowie eine zusätzliche Isolationsjacke bei uns mieten. Du musst dir also nicht extra für diese Tour eine komplette Winterausstattung kaufen.
Außerdem solltest du gemütliche Kleidung für die Abende in der Hütte und Badekleidung für die Sauna mitbringen. Crocs oder ähnliche Kunststoffsandalen sind ebenfalls sehr praktisch – sowohl rund um die Hütte als auch in den Biwakschuhen, die wir im Camp zur Verfügung stellen.
Pack außerdem eine Sonnenbrille mit UV-Schutz, Toilettenartikel, dein Handy oder deine Kamera und, falls vorhanden, eine Powerbank ein. Die Hütte ist autark und hat keinen normalen Stromanschluss, aber in unseren Minivans können wir Handys und Powerbanks aufladen.
Du kannst dein Gepäck so packen, wie es für dich am praktischsten ist – in einen Koffer, eine Reisetasche oder einen Rucksack. Vom Straßenende bis zur Hütte transportieren wir das Gepäck mit Schlitten, du musst es also nicht weit tragen.
Für die zweitägige Expedition bleibt dein Hauptgepäck in der Hütte. Alles, was du draußen brauchst, packen wir in unsere Pulks und Tagesrucksäcke um. Dabei helfen wir dir natürlich, bevor wir aufbrechen.
Vor der Reise schicken wir dir eine ausführliche Packliste, damit du genau weißt, was du mitbringen musst und was wir bereits zur Verfügung stellen.
Wenn dein Zug Verspätung hat, gib uns einfach so früh wie möglich Bescheid.
Da unsere Abholung auf die wichtigste Zugankunft in Mora abgestimmt ist, sitzen wahrscheinlich mehrere andere Gäste im selben Zug und stecken genau in derselben Situation. In diesem Fall warten wir einfach auf den Zug.
Wenn es eine größere Störung gibt, die nur dich betrifft, finden wir gemeinsam die beste Lösung, damit du trotzdem zur Hütte kommst. Wichtig ist nur, dass du uns auf dem Laufenden hältst, anstatt zu versuchen, alles selbst zu lösen.
Am einfachsten erreichst du Mora mit dem Zug. Es gibt Direktverbindungen von Stockholm, und die Fahrt dauert etwa vier Stunden.
Am ersten Tag treffen wir die Gruppe um 17:35 Uhr am Bahnhof in Mora und fahren von dort gemeinsam weiter zu unserer Hütte im Navar-Tal. Am letzten Tag verlassen wir die Hütte nach dem Frühstück und bringen dich um 12:00 Uhr zurück zum Bahnhof in Mora. Diese Zeiten sind genau auf die Zugankünfte und -abfahrten in Mora abgestimmt, du musst also keinen zusätzlichen Zeitpuffer einplanen.
Wenn du nach Schweden fliegst, ist Stockholm Arlanda normalerweise der praktischste Flughafen. Von dort kannst du mit dem Zug weiter nach Mora fahren – je nach Ankunftszeit entweder noch am selben Tag oder nach einer Übernachtung in Stockholm.
Auf jeden Fall.
Sag uns einfach in dem Formular Bescheid, das wir dir vor der Reise zuschicken. Ein großer Teil des Essens für die Expedition wird im Voraus zubereitet und draußen im Schnee nur noch aufgewärmt. Je früher wir also Bescheid wissen, desto einfacher können wir dafür sorgen, dass alles gut funktioniert.
Wenn du eine schwere Allergie oder besonders komplexe Ernährungsbedürfnisse hast, kontaktiere uns bitte vor der Buchung, damit wir genau klären können, was wir berücksichtigen können.
Wir geben uns auf unseren Touren viel Mühe mit dem Essen, und im Winter ist das nicht anders. Das hier ist definitiv keine Woche mit gefriergetrockneten Expeditionsmahlzeiten – oder anderem Fertigessen.
In der Hütte kochen wir richtige Mahlzeiten in der Gasküche: wärmendes, herzhaftes Essen, das nach einem Tag draußen in der Kälte besonders gut schmeckt. Während der Expedition halten wir es praktisch, ohne beim Essen Abstriche zu machen. Wir wärmen hauptsächlich Suppen, Eintöpfe und andere Gerichte auf, die unser Wilderness Chef im Voraus zubereitet hat. So steht abends schnell etwas Heißes auf dem Tisch, ohne dass wir ewig mit kalten Fingern und gefrorenen Zutaten kochen müssen.
Typische Expeditionsgerichte sind zum Beispiel ungarisches Gulasch mit Brot, Spaghetti Bolognese oder Kartoffel-Lauch-Suppe mit Cheddar. Mittagessen und Snacks wählen wir so aus, dass sie sich gut für unterwegs eignen und den ganzen Tag über genügend Energie liefern.
Frühstück, Mittagessen, Snacks und Abendessen sind alle im Preis enthalten.
Überhaupt nicht. Das Eisbad ist völlig freiwillig.
Die Sauna liegt direkt am See. Wenn du es ausprobieren möchtest, kannst du dich zuerst richtig aufwärmen, über die Leiter für einen ganz kurzen Sprung ins Eisloch steigen und danach direkt zurück in die Wärme. Viele Gäste finden am Ende richtig Gefallen daran, und der Kontrast zwischen heiß und kalt ist definitiv ziemlich belebend.
Aber es gibt keinerlei Druck. Du kannst die Sauna genauso gut genießen, ohne auch nur einen Fuß ins Eisloch zu setzen.
Etwa 15 Meter von der Hütte entfernt gibt es ein separates Plumpsklo, aber keine normalen Duschen. Wir wohnen hier mitten in der Wildnis und komplett autark, deshalb funktioniert das Waschen etwas anders als zu Hause.
Die holzbeheizte Sauna direkt am See ist unser wichtigster Ort, um richtig warm und sauber zu werden. Wir heizen sie jeden Abend an. In der Sauna kannst du dich waschen, und wenn du das volle Erlebnis möchtest, wartet direkt draußen ein Eisloch für ein sehr kurzes Bad, bevor es sofort wieder zurück in die Wärme geht.
Während der Campingexpedition wird es natürlich noch etwas einfacher. Wir zeigen dir vorher, wie die Toilettenroutine draußen im Winter funktioniert, sodass jeder weiß, was zu tun ist, bevor wir aufbrechen.
In der Hütte teilen sich jeweils zwei oder vier Personen ein Schlafzimmer. Die Zimmer sind einfach, warm und gemütlich im traditionellen Stil der Region eingerichtet, mit richtigen Betten und ausreichend Platz, um nach einem Tag draußen die Sachen zu trocknen und es sich bequem zu machen.
Während der zweitägigen Expedition wechseln wir ins Wintercamp und schlafen zu zweit in Hilleberg-Zelten. Wir stellen die Zelte, dicke isolierte Schlafmatten und warme Expeditionsschlafsäcke zur Verfügung, du musst also keine eigene Campingausrüstung mitbringen.
Während der Expedition bauen wir möglicherweise auch Schneehöhlen. Wenn die Bedingungen dafür geeignet sind und du Lust hast, es auszuprobieren, kannst du dich entscheiden, eine Nacht darin statt im Zelt zu verbringen.
Unsere Basis ist eine abgelegene, autarke Hütte direkt am Navar-See, versteckt im Wald, mit dem zugefrorenen See und den Hügeln direkt vor der Tür.
Drinnen erwarten dich dunkles Holz, alte Möbel, Holzöfen und Kerzenlicht. Nichts Hochglanzpoliertes oder Hotelmäßiges. Die Hütte ist warm, gemütlich und fühlt sich einfach genau richtig für diesen Ort an.
Jeweils zwei bis vier Personen teilen sich ein Zimmer, und in einer richtigen Gasküche bereiten wir gemeinsam unsere Mahlzeiten zu. Fließendes Wasser gibt es nicht, das Leben ist hier also einfacher als zu Hause – aber genau das gehört zum Erlebnis. Das Wasser kommt aus dem Bach, die Feuer müssen am Brennen gehalten werden und abends wird das Tempo ganz von selbst langsamer.
Die holzbeheizte Sauna liegt unten am See und wird schnell Teil der täglichen Routine. Nach Stunden draußen in der Kälte kommst du zurück, wir heizen ein, wärmen uns richtig auf und machen es uns anschließend beim Abendessen gemütlich.
Und wenn du das volle Erlebnis möchtest, wartet direkt vor der Sauna das Eisloch.
Wir haben die Region ganz bewusst so gewählt, dass wir uns an das Wetter anpassen können, anstatt an eine bestimmte Route gebunden zu sein.
Unsere erste Wahl für die zweitägige Expedition ist das Fulufjället. Das Plateau ist allerdings sehr exponiert und kann ziemlich windig werden. Wenn die Bedingungen dort nicht geeignet sind, verlegen wir die Expedition stattdessen nach Norra Mora Vildmark. Das Gebiet liegt tiefer, ist deutlich geschützter und bietet uns trotzdem eine richtige Wintertour mit Pulks, Camping und zwei Nächten draußen im Schnee.
Dasselbe gilt für unsere Tagestouren. Wir entscheiden anhand der Vorhersage und der aktuellen Bedingungen, wo wir Ski fahren. Wenn ein Gebiet gerade starkem Wind ausgesetzt ist, suchen wir uns einfach eine besser geschützte Alternative.
Unser Ziel ist es, echten Winter zu erleben – aber nicht stur an einem Plan festzuhalten, wenn das Wetter andere Pläne hat.
Ja, die zweitägige Wintercamping-Expedition ist ein fester Bestandteil der Tour.
Die ersten Tage sind bewusst so aufgebaut, dass wir uns Schritt für Schritt darauf vorbereiten. Wir beginnen mit Tagestouren, gewöhnen uns an die Ski, üben das Ziehen der Pulks und gehen die wichtigsten Abläufe fürs Wintercamping durch, bevor wir zur Expedition aufbrechen.
Unsere erste Wahl ist das Fulufjället. Wenn das Wetter auf dem Plateau jedoch zu extrem ist, verlegen wir die Expedition ins geschütztere Norra Mora Vildmark. Du bist trotzdem mit dem Pulk unterwegs, baust ein richtiges Wintercamp auf und verbringst zwei Nächte draußen – nur eben in einer anderen Landschaft.
Das Wintercamping selbst gehört also definitiv zu dem, wofür du dich bei dieser Tour anmeldest. Was sich ändern kann, ist der Ort, an dem wir es machen.
Ja. Mit der richtigen Ausrüstung und ein paar einfachen Routinen kann Wintercamping richtig gemütlich sein.
Wir verwenden richtige Expeditionsausrüstung, die für deutlich kältere Temperaturen ausgelegt ist, als wir auf dieser Tour normalerweise erwarten: warme Daunenschlafsäcke, dicke isolierte Schlafmatten und robuste Hilleberg-Zelte. Vor dem Schlafengehen füllen wir Wärmflaschen und legen sie in die Schlafsäcke, sodass sie schon warm sind, bevor du hineinkriechst.
Für die Zeit im Camp stellen wir außerdem warme Biwakschuhe zur Verfügung, die du einfach über deine Socken ziehst. Sie sind perfekt für den Weg zwischen Zelt und Jurte, fürs Abendessen oder einfach zum Herumstehen, ohne die Füße wieder in kalte Skischuhe zwängen zu müssen.
Der wichtigste Trick ist, die Kälte schon vor dem Schlafengehen richtig zu managen. Wir zeigen dir, wie du deine Kleidungsschichten anpasst, Schwitzen vermeidest, Handschuhe und Schuhe trocken hältst und das Camp effizient aufbaust. Eine heiße Mahlzeit und ein warmes Getränk machen ebenfalls einen großen Unterschied.
Du wirst natürlich trotzdem merken, dass du mitten im Winter draußen zeltest – genau das gehört zum Abenteuer. Aber sobald du in deinem Schlafsack liegst, wirst du es wirklich sehr bequem haben.
Die eine beste Reisezeit gibt es eigentlich nicht – Januar, Februar und März zeigen jeweils eine ganz eigene Seite des Winters.
Im Januar ist der Winter am wildesten. Dich erwarten kältere Temperaturen, pulvriger Schnee und eine lange blaue Dämmerung, die weit in den Tag hineinreicht. Bei etwa 5–6 Stunden Tageslicht ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass wir einen Teil des Tages mit Stirnlampe Ski fahren. In klaren Nächten, besonders bei hellem Mond, reflektiert der Schnee so viel Licht, dass die ganze Landschaft fast monochrom wirkt.
Im Februar zeigt sich der Winter von einer etwas ruhigeren Seite. Der Schnee ist noch frisch und winterlich, aber die Tage werden langsam länger. Rund um Sonnenauf- und -untergang gibt es oft wunderschönes weiches Licht und pastellfarbene Himmel. Bei etwa 7–8 Stunden Tageslicht bekommen wir manchmal trotzdem noch diese stimmungsvollen Abschnitte mit Stirnlampe am Ende des Tages.
Im März wird es heller und etwas milder. Die Tage sind deutlich länger, die Temperaturen meist weniger kalt und der Schnee oft fester. An klaren Tagen lässt die stärkere Sonne die ganze Landschaft glitzern. Mit etwa 10–11 Stunden Tageslicht fühlt sich der März völlig anders an als der Januar – und ist trotzdem noch richtiger Winter.
Am Ende kommt es also darauf an, was dich am meisten reizt: tiefer Mittwinter und Skifahren bei Mondlicht und Stirnlampe, pastellfarbene Februarhimmel oder lange, helle Märztage mit glitzerndem Schnee.
Das kann ziemlich unterschiedlich sein. Möglich ist alles von ein paar Grad über null bis hinunter zu etwa −25 °C, meistens liegen die Temperaturen aber ungefähr zwischen −5 °C und −15 °C.
Typische Temperaturen während unserer Wintersaison sind:
- Januar: −10 °C bis −20 °C
- Februar: −6 °C bis −15 °C
- März: 3 °C bis −10 °C
Das sind natürlich nur Durchschnittswerte. Bei einer Kälteperiode kann es deutlich kälter werden, während sich sonnige Märztage wesentlich wärmer anfühlen können.
Wie kalt es sich anfühlt, hängt außerdem stark davon ab, was wir gerade machen. Beim Skifahren wird dir wahrscheinlich überraschend schnell warm. Am deutlichsten spürst du die Kälte bei Pausen, beim Aufbau des Camps oder wenn wir längere Zeit draußen sind, ohne uns viel zu bewegen.
Deshalb ist das richtige Schichtsystem viel wichtiger als einfach die dickste Jacke anzuziehen, die du finden kannst. Wir zeigen dir, wie du deine Kleidung im Laufe des Tages anpasst, damit du warm bleibst, ohne ins Schwitzen zu kommen.
Unsere gesamte Spezialausrüstung ist für richtige Winterbedingungen ausgelegt. Schlafsäcke, isolierte Matten, Zelte und Kleidungssysteme sind für niedrigere Temperaturen gemacht, als wir auf der Tour normalerweise erwarten.
Für diese Tour reicht eine durchschnittliche Fitness völlig aus. Du musst nicht trainieren, als würdest du zu einer Polarexpedition aufbrechen – du solltest aber problemlos mehrere Stunden am Stück aktiv sein können.
Beim Skifahren sind wir eher gleichmäßig als schnell unterwegs. Durch frischen Schnee zu laufen kostet allerdings mehr Kraft als Wandern auf einem Weg. Während der Expedition ziehst du außerdem einen Pulk, und auch der Aufbau des Camps im tiefen Schnee kann überraschend anstrengend sein.
Ein guter Anhaltspunkt ist: Wenn du problemlos ein paar Stunden in abwechslungsreichem Gelände wandern kannst, auch mal bergauf, bist du fit genug für die Tour.
Ein paar Abschnitte sind etwas anstrengender, besonders der Aufstieg aufs Fulufjället. Wir sind aber als Gruppe unterwegs, machen Pausen, wenn sie nötig sind, und halten das Tempo so, dass alle gut mitkommen. Es soll ruhig ein bisschen herausfordernd sein – aber niemanden völlig auspowern.
Ja. Diese Tour ist als Einstieg ins Nordic Touring gedacht, und die meisten Teilnehmer sind entweder komplette Anfänger oder haben nur wenig Erfahrung.
Du musst vorher nicht Langlaufen können. Selbst wenn du viel Erfahrung mit Alpinski hast, fühlt sich Nordic Touring ziemlich anders an – am Anfang müssen sich also eigentlich alle erst einmal daran gewöhnen. In den ersten Tagen machen wir uns mit den Ski vertraut, üben die Grundlagen und unternehmen kürzere Touren. Danach steigern wir uns langsam zu längeren Tagen, üben das Ziehen der Pulks und bereiten uns Schritt für Schritt auf die Expedition vor.
Auch das Gelände haben wir bewusst so gewählt, dass dieser Einstieg gut funktioniert. Wir fahren sowohl rund um die Hütte als auch im nahe gelegenen Naturreservat Norra Mora Vildmark Ski – durch Wälder, über zugefrorene Moore und durch sanft hügeliges Gelände. Später in der Woche gibt es ein paar anspruchsvollere Abschnitte, vor allem den Aufstieg aufs Fulufjället und die Abfahrt zurück ins Tal. Bis dahin hattest du aber schon mehrere Tage Zeit, dich an die Ski zu gewöhnen und sicherer darauf zu werden.
Wir wollen uns durchaus ein bisschen fordern, aber niemand muss mit perfekter Technik anreisen. Du lernst unterwegs, wir helfen uns gegenseitig und achten darauf, dass sich alle mit dem Tempo wohlfühlen. Eine durchschnittliche Fitness ist wichtig – Erfahrung mit Nordic Touring brauchst du nicht.
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